Peter Verboten | SARUS Festival | USA
Der Alltag eines Deutschen aus amerikanischer Sicht


Ich interviewte AmerikanerInnen über Deutsche und schnitt den Ton mit.

Diese Aufnahmen, Musik und Geräusche wurden der rote Faden meiner Performance.

Ich habe sehr viel mit Klischees und Gegenentwürfen gespielt. Es ging mir in meiner Performance nicht darum, den Amerikanern ein korrektes Bild von Deutschland zu vermitteln. Vielmehr ging es mir darum, zu zeigen, dass kein korrektes Bild von Deutschland existiert.

Was ist Deutschland?
Das Volk? Unsere Regierung? Unsere Geschichte? Unsere Produkte? Unsere Wirtschaft? Unser Fußballteam?

All diese Begriffe haben mit Deutschland zu tun, aber sie enthalten auch die Gefahr der Pauschalisierung und Reduktion.
Und so verhält es sich auch mit den USA und jeder anderen Nation auf der Erde. Deswegen war es mir wichtig in meiner Performance durch die Überspitzung von Klischees als auch deren totaler Brechung, daran zu appellieren, dass wir einem anderen Land und seinen Einwohnern oder auch Gästen aus einem anderen Land so offen wie möglich begegnen sollten.
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